27.10.1499
Auf den Spuren deutscher Geschichte
Gerhart-Hauptmann-Mittelschule Limbach-Oberfrohna info@ghmslo.de
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Schülergruppe fährt ins Kaliningrader Gebiet - Computeranlage übergeben


Limbach-Oberföhna (AMM). Der Geschichte auf der Spur war eine Schülergruppe der Gerhar-tHauptmann-Mittelschule während einer Fahrt in das Kaliningrader Gebiet . Sie wollten die Schüler der Schule Nr. 2 in Gvaidejsk, die vor zwei Jahren Limbach-Oberfrohna besuchten, persönlich kennen zu lernen. Die Fahrt brachte den Schülern viele neue Eindrücke, aber auch Stunden des Nachdenkens über eine Region zwischen Neuaufbruch und Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, mit landschaftlich einmaligen Gebieten und brach liegenden Feldern, mit neuen Einkaufszentren, aber auch großer Armut in Teilen der Bevölkerung. Besonders in Erinnerung blieben die Gespräche mit den Schülern der Schule in Tapiau, deren Sprachkenntnisse bewundert wurden. Für den weiteren Aufbau eines Geschichtsmuseums überreichten die Fahrtteilnehmer eine Computeranlage, verschiedene deutsche Schriften und Bücher sowie zwei ostpreußische Trachten.


Eine Gruppe der Gerhart-Hauptmann-Schule besuchte die Kaliningrader Region
Foto: AMM

Der Austausch von Adressen wird den Kontakt zwischen den beiden Schulen zukünftig erleichtern. Die zweite Woche der Fahrt führte an die Bernsteinküste, wo alle die Kunstfertigkeit beim Anfertigen von Schmuck in den Bernsteinmanufakturen bewundem konnten. Natürlich suchten man auch an den Stranden der Ostsee nach Bernstein. In Kaliningrad waren die Jugendlichen auf den Spuren der Geschichte unterwegs, im Naturschutzgebiet der Kurischen Nehrung besuchte man die Vogelschutzwarte in Rositten. Die Rückreise entlang des Frischen Haffs führte nach Frombork, der Wirkungsstätte von Kopernikus, aber auch dem Ausgangspunkt der großen Flüchtlingstracks während des zweiten Weltkrieges. Der Besuch der Marienburg sowie eine „Fahrt mit dem Schiff über die Berge" auf dem Oberländischen Kanal bildeten einen den Abschluss. Dank gilt Dr. Fritz Hähle und Dr. Thomas de Maiziere, die sich persönlich für die Bereitstellung der finanziellen Mittel durch das Staatsministerium des Innern einsetzten, sodass den freundschaftlicher Beziehungen zwischen den Jugendlichen neue Impulse gegeben werden konnten.

Blick 26.Oktober 2005



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