28.10.2756
Hauptmänner bangen um ihr Wandbild
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Limbach-Oberfrohna. Die Generalsanierung der Gerhart-Hauptmann-Mittelschule in Limbach-Oberfrohna stellt den Förderverein der Schule vor eine der schwierigsten Aufgaben in ihrer knapp einjährigen Vereinsgeschichte.

Während der laufenden Schulsanierung wurde das große Wandbild im Schulhaus, das eine Szene aus Gerhart Hauptmanns Werk "Die Weber" zeigt, stark in Mitleidenschaft gezogen und muss nun dringend restauriert werden. Weil die Schule kein Geld dafür hat, wollen sich die 30 Vereinsmitglieder in den kommenden Wochen intensiv um Sponsoren für das Gemälde bemühen. "Wenn es uns nicht gelingt, das erforderliche Geld aufzubringen, muss das Bild aller Wahrscheinlichkeit nach im beschädigten Zustand im Schulhaus hängen bleiben", so die Vorsitzende Marcella Münch. Damit es nicht soweit kommt, hofft sie, zum Tag der offenen Tür, den die Schule am 1. März veranstaltet, viele Interessenten für dieses Vorhaben zu gewinnen.

Seit Februar 2002 machen sich Marcella Münch und ihre Stellvertreterin Silvia Reinelt zusammen mit den anderen Vereinsmitgliedern für die Hauptmänner stark. Im Vordergrund ihres ehrenamtlichen Engagements steht der Grundgedanke, interessierte Schüler anhand verschiedener Projekte auf den Eintritt in die Berufswelt vorzubereiten und erste Kontakte zwischen Unternehmen und den jungen Leuten herzustellen.

So war der Verein den Teenagern beispielsweise bei der Suche nach Jobs für die Sommerferien behilflich. "Die Resonanz darauf war so groß, dass wir gar nicht alle Jugendlichen im Betrieb unterbringen konnten. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, diese Aktion fortzusetzen. Momentan suchen wir nach weiteren Partnern, die sich daran beteiligen möchten", sagt die Vereinschefin.

Mit Jahresbeginn ist zudem ein neues Projekt des Fördervereins angelaufen. Um die Aula der 116 Jahre alten Mittelschule sinnvoll zu nutzen, lädt er interessierte Bürger zu Vorträgen und Buchlesungen in diese Räumlichkeiten ein. Den Auftakt bildeten Olaf Hentschels Schilderungen über "Unser Leben in Brasilien" ("Freie Presse" berichtete).

Darüber hinaus weist Silvia Reinelt darauf hin, dass diverse Kunstabschlussarbeiten der Zehntklässler ab Ende Januar sowohl in der Stadtbibliothek als auch in der Oberfrohnaer Zweigstelle der Sparkasse Chemnitz zu sehen sind. "Schließlich sollen die kleinen Kunstwerke nicht auf dem Schulboden verstauben", erklärt die stellvertretende Vereinsleiterin. Alles in allem habe man "schon einiges angekurbelt", fasst Chefin Münch die bisherige Vereinsarbeit zusammen. Damit man optimal auf die Interessen der Schüler eingehen kann, sei es wichtig, dass auch die Jugendlichen Ideen und Vorschläge an den Verein herantragen. "Leider waren sie in dieser Hinsicht bisher noch sehr zurückhaltend", bedauert Silvia Reinelt. "Vielleicht", so hofft Marcella Münch, "bringt es etwas, wenn wir in der Schule einen Briefkasten für Anregungen aufhängen." (Pas)

Freie Presse 29.01.2003


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