26.08.2019
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Gerhart-Hauptmann-Schule in Oberfrohna fordert und fördert Mittelschüler


VON JÜRGEN SORGE

Limbach-Oberfrohna. Beim jüngsten Pisa-Test reihte sich Sachsen im deutschen Ländervergleich in das Spitzenfeld ein. Gegenüber der .ersten Pisa-Studie konnten sich die sächsischen Schüler vor allem in Mathematik deutlich steigern. Bei den naturwissenschaftlichen Fächern belegten sie im bundesweiten Vergleich den zweiten Platz, beim Lesen den dritten Platz.

Viele Faktoren spielen eine Rolle


Nach Meinung von Sabine Wilske, der Leiterin der Limbach-Oberfrohnaer Gerhart-Hauptmann-Mittelschule, spielen mehrere Faktoren zum Erfolgsrezept zusammen: die Gestaltung des Unterrichts, schulische und außerschulische Angebote, nicht zuletzt die Kooperation der Lehrer untereinander und mit den Eltern. „Für leistungsschwache Schüler bieten wir zusätzlichen Förderunterricht in Mathematik, Deutsch und Englisch, wobei wir die Schüler in kleinen Gruppen individuell fördern. Dasselbe Angebot unterbreiten wir Mädchen und Jungen mit Lese-Rechtschreib-Schwäche", nennt die Schulleiterin als ein Beispiel. Wert legt die Schule darüber hinaus auf die Förderung der Kreativität und das Training des Denkvermögens. Zum guten Ton im Mathematikunterricht gehören beispielsweise Aufgaben, die am Beginn der Schulstunde ohne Hilfsmittel wie Taschenrechner oder Tafelwerk gelöst werden müssen. Ebenso verfahren Lehrer bei Klassenarbeiten, wenn ebenfalls ein Teil der Aufgaben ohne Hilfsmittel bewältigt werden muss.

Dass die Lese- und Rechtschreibleistungen systematisch verbessert werden, ist nach Meinung von Sabine Wilske Verdienst aller Lehrer. In allen Fächern werden bei schriftlichen Arbeiten Fehler angestrichen. Zudem achten die Lehrer darauf, dass die Schüler ihr Wissen in ganzen Sätzen darlegen, um auf diese Weise ihren Ausdruck zu schulen. Das Lesen wird ebenfalls in allen Fächern gefördert, indem sie dazu angehalten werden, Passagen aus den Lehrbüchern laut vorzulesen.

Hinzu kommt eine Reihe außerunterrichtliche Angebote. Die Schulleiterin denkt beispielsweise an den jährlichen Vorlesewettbewerb für sie sechsten Klassen oder die Theater-Arbeitsgemeinschaft der Schule, in der die jungen Leute das freie Sprechen trainieren. Andere Schüler nehmen regelmäßig an der jährlichen Mathematik-Olympiade teil.

Kontakt zu den Eltern ist sehr wichtig


„Unsere Lehrer schauen außerdem über den eigenen Tellerrand hinaus", unterstreicht die Schulleiterin und weist auf den Austausch in den Fachschaften wie Mathematik oder Deutsch. Bei Fortbildungsmaßnahmen entscheiden sich die Lehrer für Angebote, die ihnen Lernmethoden vermitteln, die das komplexe Denken der Schüler fördern. Der enge Kontakt zu den Eltern spiele ebenso eine große Rolle. Dadurch können bei auftretenden Problemen Schule und Elternhaus sofort reagieren.


Freie Presse 24.11.2005
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